Online-Kurse aufnehmen - Kamera

Online Kurse - beste Kamera

Vielleicht möchtest Du einen Online-Kurs erstellen und suchst die richtige Kamera dafür, weißt aber nicht welche.
Oder Du hast bereits einen Online-Kurs erstellt und bist mit Deinem Equipment unzufrieden, weil die Kamera vielleicht nicht das macht, was Du gerne hättest oder die Videoqualität ist einfach zu schlecht.
Heute möchten wir Dir Kameras und deren Einsatzmöglichkeiten vorstellen.
Es gibt eine Vielzahl von Kameras mit denen Du ein Video erstellen kannst.

Kamera für Deinen Kurs

Und welche Kamera ist nun die richtige?

Die Antwort ist, wie immer, es kommt darauf an.


In vielen Laptops sind bereits gute Kameras eingebaut, doch wenn Du hochwertige Videos erstellen möchtest, dann sind diese leider ungeeignet. Eine Laptop-Kamera kannst Du für ein Zoom-Meeting nutzen, für mehr in der Regel aber auch nicht.

Dies ist in der oftmals niedrigen Qualität der Kameras begründet. Selbst Apple verbaut in seinen neuen Laptops mit dem M1 Prozessor immer noch Kameras, mit einer schwachen Auflösung von 720p (Stand 04/2021). Apple hat wohl vergessen, dass dies nicht mehr zeitgemäß ist. Die Kameras der aktuellen Surfaces von Microsoft hingegen bieten eine Auflösung von 1080P (FullHD) an.

Die einfachste und günstigste Alternative ist die Nutzung einer Webcam, die Du per USB an Deinen Laptop oder Rechner anschließen kannst.
Dies kann beispielsweise die Logitec C925e sein.

Solltest Du ein hingegen Deine Kurse in wirklich guter Qualität aufnehmen wollen, solltest Du Dir eine DSLR-Kamera oder eine Action Cam einsetzen. Wir nutzen für unsere Kurse die Sony Alpha 6500 ein. Das neuste Modell ist die Sony Alpha 6600. Als Objektiv verwenden wir das  Carl Zeiss Objektiv SEL-2470Z. Dieses Objektiv stellt sehr schnell scharf was bei Sport- oder Yoga-Videos wichtig sein kann. Daher achte darauf, dass die Kamera eine “immer scharf”-Funktion, Continuous Focus, hat. Die Action-Kamera von Sony, die Sony DSC-RX0M2,  hat dies nicht.

Kamera für Online-Kurse

4K oder Full-HD für einen Kurs?

Was gut funktionieren soll ist die GoPro 9 Black, die man sowohl als Foto- und Videokamera als auch als Webcam einsetzen kann.
Mit einer Action Cam erreichst Du zwar keine Kinoqualität, aber das ist auch nicht das Ziel. Dein Ziel sollte es sein ein qualitativ hochwertiges Video für Deinen Online-Kurs zu erstellen.

Natürlich kannst Du auch eine andere DSLR-Kamera verwenden. Wichtig ist jedoch, dass die Kamera sich nicht systembedingt nach 29:59 Min. abschaltet und ein Clean HDMI-Signal zur Verfügung stellt.
Die 29:59 Min. Grenze ist ein “Feature”, welches die Kamera abschaltet, damit sie nicht als Camcorder gilt. Bei vielen DSLR-Kameras kann man diese Grenze jedoch einfach durch einen Softwarehack abschalten.

Alternativ kannst Du auch einen Camcorder verwenden, der wenigstens FullHD, besser 4K aufnehmen kann. Einer wohl aktuell besten Camcorder soll der Sony FDR AX53 sein.

Bietest Du Sport-Videos oder Videos in Deinem Kurs an, in denen schnelle Bewegungen vorkommen, dann sollte Dein Aufnahmegerät wenigstens 60fps (Bilder pro Sekunde) unterstützen. Die Bewegungen werden dann flüssiger dargestellt.

Clean HDMI
Eine DSLR-Kamera oder Camcorder kann auch ein HDMI-Signal zur Verfügung stellen. Über ein Kabel könntest Du die Kamera damit mit Deinem Fernsehgerät verbinden. Wenn das Live-Bild auf dem Fernseher ohne Steuerinformationen, wie Blende, Belichtungszeit usw. ausgegeben wird, spricht man von Clean HDMI. Oftmals kann man die Darstellung der Steuerelemente über die Einstellungen der Kamera deaktivieren.

Dieses Signal des Live-Bildes kann man nicht nur zur Übertragung auf ein Fernsehgerät nutzen, sondern auch zur Übertragung an Deinen PC oder Laptop über einen s.g. HDMI Capture Card. Wir verwenden bspw. den AVerMedia Live Gamer Mini. Qualitativ hochwertig soll auch die Elgato Cam Link 4K sein.

Ein HDMI-Capture Device kannst Du dafür verwenden, um das Videosignal der Kamera als Webcam bei Zoom oder auch OBS Studio zu nutzen.

4K? 1080p?

Du solltest Dich für 4K entscheiden, wenn Du einen Kurs aufzeichnest um ihn dann zu veröffentlichen. Dies solltest Du selbst dann machen, wenn Du ihn “nur” als FullHD anbieten möchtest. Der Grund liegt auf der Hand. Du kannst bei der Bearbietung Deines Videokurses bis zu 4-fach in das Bild hineinzommen ohne einen Qualitätsverlust zu haben, denn 4K ist viermal größer als FullHD.

Ein weiterer Pluspunkt für 4K ist, dass Videos auf 1080p, also FullHD, heruntergerechnet immer besser aussehen, als normale FullHD Videos.